Screenrecordings

Screenrecordings für Schulungen in Unternehmen

Bildschirmaufnahmen, sogenannte Screenrecordings, erfreuen sich grosser Beliebtheit. Ohne viel Aufwand lassen sich mit der geeigneten Software Videoclips von Bildschirmaktivitäten erstellen, die dann mittels sozialer Medien entsprechend einfach  verbreitet werden können. Ein Grossteil dieser Clips ist jedoch von fragwürdiger Qualität.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, auch ein qualitativ mangelhaftes Video auf einer sozialen Plattform zu publizieren. Möglicherweise hat der Autor gar keine höheren Ansprüche, oder er dokumentiert etwas so Spezielles, dass die Qualität der Dokumentation sekundär ist.

Sollen Screenrecordings jedoch für die Mitarbeiterschulung eingesetzt werden, dann empfiehlt es sich, nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Qualität der Umsetzung zu achten. Das Auge isst schliesslich mit. Ein schlecht gemachter Clip macht nicht nur keine Lust, ihn anzuschauen, er wirft auch ein schlechtes Licht auf dessen Hersteller. Dies führt dazu, dass nicht nur das gewünschte Lernziel nicht erreicht wird, sondern dass sogar das Image der Firma Schaden nehmen kann.

Übung macht den Meister

Dies ist der wichtigste Tipp überhaupt! Glauben Sie den Versprechungen der Softwarehersteller nicht! Auch die einfachste Aufnahmesoftware verlangt eine gewisse Übung, bis man damit ansprechende Resultate erzielt.

Experiment und Systematik

Experimentieren Sie zuerst mit der Software. Finden Sie heraus, was möglich ist und was nicht. Das inspiriert Sie sicher und gibt Ihnen neue Ideen. Das Kennen der Software ist aber auch wichtig, um bei Ideen von Kollegen oder Kunden schnell erkennen zu können, ob sich diese überhaupt umsetzen lassen.

Sobald Sie ein konkretes Projekt umsetzten wollen, dann sollten Sie systematisch vorgehen. Wie bei jeder Entwicklung eines Lernangebots, sollten Sie zuerst die Lernziele definieren und anschliessend die Inhalte festlegen, die vermittelt werden sollen. Bei einer Softwareschulung können dies zum Beispiel bestimmte Anwendungsfälle sein. Auf dieser Grundlage wird dann ein Drehbuch erstellt, in dem die Abläufe, die gezeigt werden sollen, beschrieben und die Sprechtexte ausformuliert werden. Sobald dieses Dokument bereit steht, kann mit dem eigentlichen Screenrecording begonnen werden.

Tipps für Screenrecordings

Wir haben für Sie unsere „Tipps für Screenrecordings“ in einem separaten Dokument zusammengestellt. Die Tipps beziehen sich auf Screenrecordings mit der Software „Camtasia“. Viele Empfehlungen sind jedoch allgemeingültig. Den Downloadlink dazu finden Sie am Ende dieses Artikels.

Hier die fünf wichtigsten Tipps vorneweg

  • Das Seitenverhältnis des Monitors, auf dem aufgenommen wird, sollte gleich sein, wie das Seitenverhältnis der zu produzierenden Clips, also zum Beispiel 16:9. Ist dies nicht der Fall, entstehen im fertigen Clip entweder oben/unten oder links/rechts schwarze Balken.
  • Die Bildauflösung des fertigen Clips muss der Bildauflösung der Originalaufnahme entsprechen, damit eine optimale Bildschärfe erreicht wird.
  • Bewegen Sie den Mauszeiger gleichmässig und nicht zu schnell.
  • Wenn Sie nachträglich Elemente wie Pfeile und Rahmen in den Clip einfügen, verwenden Sie diese einheitlich.
  • Bild und Ton müssen synchron sein.

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Heinz Siegenthaler
Autor
Heinz Siegenthaler
Über:
lic. phil. I und M.A. Educational Media Verfügt über langjährige Erfahrung als Projektleiter E-Learning sowie in der Konzeption und Entwicklung von E-Learning und Blended Learning Angeboten. Als Leiter Kursentwicklung bei der rissip GmbH ist er für die Pflege und den Ausbau des Kursangebots, die Entwicklung kundenspezifischer Kurse sowie für für die Beratung und Schulung von Kunden im Bereich der E-Learning-Kursentwicklung verantwortlich.
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